The Dark Knight Rises

1. August 2012 - 17:24 - Kategorie: Filmkritiken, Kino/DVD - geschrieben von

Ich hab mich jetzt auch mal dazu durchgerungen, das Finale der überaus genialen Batman-Trilogie von Christopher Nolan mir anzusehn und muss sagen, es ist ein durchaus würdiger Abschluss geworden. Man darf jetzt nur nicht den Fehler machen und mit der Erwartung in den Film gehn, dass Nolan sein Meisterwerk Dark Knight übertrifft, denn das ist nahezu unmöglich und ist auch nicht der Fall. Vom Stil her ist Rises auch ein bisschen anders als Dark Knight, mit Bane gibt es einen Bösewicht, der mehr auf physische Gewalt und Kraft setzt, ander als der genial gespielte Joker, der mehr subtilere psychische Gewalt ausübte.

Kurz zum Inhalt: Batman ist nach dem Tod nahestehender Personen (Ende Dark Knight) verschwunden und sein alter Ego Bruce Wayne lebt zurückgezogen und öffentlichkeitsscheu in Wayne Manor, wo er nur wenig um die Spekulationen um seine Person mitbekommt. Inzwischen formiert sich im Gothamer Untergrund eine neue Bewegung um Bane, die eine Reihe von Gewaltaktionen plant und Gotham einnehmen will. Batman scheitert bei seinem ersten Versuch das zu verhindern und wird von Bane in ein Gefängnis gesteckt, während dieser mit seiner Armee die Stadt einnimmt. Nun ist es am schwarzen Fledermaus-Helden zu fliehen und die Stadt zu befreien.
Dark Knight Rises ist ein würdiger Abschluss der Nolan’schen Trilogie und jeglische Kritik ist meckern auf allerhöchstem Niveau, aber ein paar Kritikpunkte muss man beachten. Zuerst: die Synchro. Manchmal nerven die Synchronsprecher durch ihr permanentes Verlangen noch mehr Emotionen in ihr Acting zu bringen. Die Schauspielleistungen sind meist eher durchschnittlich, teilweise kommen sie mir ein bisschen lustlos vor, aber es gibt natürlich auch Ausnahmen wie Joseph Gordon Levitt als engagierter Jung-Cop und Anne Hathaway, die als Catwoman (und ja, ich lehne mich so weit aus dem Fenster) eine für mich Oscar-Reife Leistung abliefert. Positiv anmerken kann man auch den wieder mal genialen Soundtrack und auch dass eine permanente “Angst-Atmosphäre” erzeugt wird.
Mit 2:45h ist Batman natürlich einer der längeren Filme aktuell, was mich aber garnicht gestört hat, weil mir das nie so lang vorkam und eigentlich keine längeren Passagen in dem Film waren, die langweilig oder Handlungsfrei waren.
Im Fazit kann man sagen, dass Dark Knight Rises einer der besten Filme dieses Jahres ist, ein weiteres Meisterwerk Nolans, das man sich eigentlich nicht entgehen lassen sollte. USK 12 ist aber meiner Meinung nach untertrieben, 16 wäre angebrachter, aber das Geld ruft und mehr potenzielle Kinogänger bedeutet auch vollere Kassen, mir solls egal sein, ich wurde gut unterhalten.
Achja und kurz noch was “privates”, eine traditionelle Filmkritik wie ich sie beim “alten” Next-Games immer geschrieben habt findet ihr bei meinem geschätzten Kollegen Dennis von DWZ und ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben ob ihr das so besser findet oder lieber mit Wertung und Schauspielern und so.

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  • Ein Kommentar

    • Dennis 1. August 2012 - 18:11

      Ich hab auch keine Wertung drin aber trotzdem danke für deine Werbung (7/10 *hust*)

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